Besonderheit der Schwangerenakupunktur

 

Gibt es Einschränkungen in der Schwangerschaftsakupunktur?

Ja, gibt es. Die Akupunktur ist ein dynamischer Prozess, mit der Akupunktur wird das Qi (Lebensenergie) bewegt, es werden mögliche Stagnationen gelöst und Körperflüssigkeiten verteilt. Da die Schwangerschaft ein  sensibler Prozess ist, sollte aus diesem Grund stark verteilende, bewegende und lösende Akupunktur gemieden werden. Genauso sind starke Manipulationen der Nadeln nicht erwünscht. In jedem Schwangerschaftmonat dürfen nur eine kleine Auswahl an Akupunkturpunkten genadelt werden, die Punkteauswahl und der energetische Zustand der Mutter sind bei der Behandlung sehr wichtig.

Diese Regeln der Schwangerschaftsakupunktur haben Jahrtausende Traditionen in der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Hierzu gibt es verschiene Schulen und Meinungen, ich richte mich streng nach der klassischen Traditionellen Chinesischen Medizin und Akupunktur.

 

Welche sind Punkte, die nach Möglichkeit vor der 36. Schwangerschaftswoche nicht genadelt werden sollten?

- Akupunkturpunkte am unteren Rücken

- Akupunkturpunkte am Abdomen

- Punkte am Rücken und jeweils am Ende der Extremitäten

- wenn die werdende Mutter unter Blutgerinnungsstörungen leidet und auch Vorsicht geboten bei der Einnahme von Antikoagulantien (Blutverdünner, zum Beispiel wie ASS, Marcumar, Falithrom, etc.)

- Vorsicht geboten bei drohendem Abort, Blutungen, bei Präeklampsie (auch als Schwangerschaftsgestose bekannt)

- bei starken psychischen und psychiatrischen Problemen der Schwangeren.

Sollten Sie an einer der obengenannten Erkrankungen leiden, so ist es wichtig und notwendig sich in die Behandlung von Fachleuten, Gynäkologen, Hebammen, etc. zu begeben. Die Akupunktur wird in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Frauenarzt und der Hebamme genau abgewogen und als unterstützende Therapie in die Behandlung integriert.

 

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